chocimo Förderung edler Cacao- & Chocolat-Kultur

Theobroma - der Kakaobaum 

Von den über einer Million auf der Erde wachsenden Pflanzenarten haben zwei die Fantasie der Menschen in ganz besonderer Weise angeregt: der Kakaobaum (Theobroma cacao) und die Weinrebe (Vitis vinifera).

Der immerblühende Paradiesbaum trägt das ganze Jahr gleichzeitig Blüten und Früchte. Er hat seinen Ursprung in Mittelamerika und gedeiht im tropenfeuchten Bereich entlang des Äquators. Die Früchte reifen direkt am Stamm und an den dicken Ästen. In ihrem Fruchtfleisch bergen sie 25 bis 50 aromatisch bittere Samen – die Kakaobohnen. Vor mehr als 200 Jahren gab ihr der Begründer der modernen Botanik, Carl von Linné, den botanischen Namen "Theobroma cacao", was sich mit «Götterspeise» übersetzen lässt, wurde doch Schokolade von jeher mit himmlischen Genüssen verbunden.

Alexander von Humboldt hatte Recht: "Kein zweites mal hat die Natur eine solche Fülle wertvollster Nährstoffe auf einem so kleinen Raum zusammengefügt wie bei der Kakaobohne". Denn Schokolade ist gesund, wirkt stimulierend, beeinflusst Herz und Kreislauf günstig, löst Lust- und Glücksempfindungen aus. Manche sprechen ihr auch aphrodisische Wirkung zu. Denn mit einem langsam schmelzenden, auf der Zunge zergehenden Stück Schokolade im Mund muss die Stimmung steigen. Eine Umfrage unter Studentinnen bringt auf den Punkt: Schokolade ist beruhigend, erotisch, himmlisch, unwiderstehlich, geheimnisvoll, und sexy. So wundert es nicht, dass Menschen in vielen Lebenssituationen ein grosses Verlangen nach Schokolade haben.

weitere Informationen: Die Geschichte der Schokolade